Werkgalerie Germann Oswald Peter Germann

Peter Germann

*29.05.1952 in Frutigen BE

 

1956: Umzug nach Saanen, Schule und Zimmermannslehre im Saanenland

1977: Lehrabschluss als Töpfer und Aufbau eines eigenen Ateliers für Gefässkeramik und Scherenschnitte in Gruben bei Gstaad, Weiterbildungskurse an der Kunstgewerbeschule Bern

1979: Umzug nach Waldegg Beatenberg, Atelier in Beatenberg und Werkunterricht in einer Privatschule

1980–2000: Atelierlehrer an der Fachklasse für Keramik an der Schule für Gestaltung Bern, verschiedene Atelier-Standorte in Bern und im Saanenland

1998: Semester in den USA, Studienreise durch 15 Staaten mit vielen Besuchen von Museen und Gestalterschulen

2000: Ateliergemeinschaft mit der Keramikerin und Ehefrau Ruth Germann-Oswald

2003: Atelierumzug nach Bern-Oberbottigen

2007: Wohnortwechsel nach Boltigen im Obersimmental

2007–2014: Verschiedene Architekturprojekte

Seit 2015: Werkgalerie und Atelier in Boltigen

 

Meine Keramik

Mein Interesse gilt dem Gefäss, dem Gefäss-Unikat im Speziellen.

Keramische Gefässe zu Kreieren, die für sich bestehen, die unverwechselbar das gelungene Resultat eines langen leidenschaftlichen Prozesses sind, dies ist meine Absicht.

Gefässe sollen in ihrer Wirkung Ruhe in der Betrachterin, im Betrachter erzeugen, und so widersprüchlich es klingt, ihn doch nie ganz in Ruhe lassen.

Meine Gefässe sind zum Gebrauch gedacht, dürfen aber auch einfach dastehen. Gebrauch und Nichtgebrauch gehören in meinem Empfinden zusammen.

Technik, Verfahren und handwerkliches Können sind für mich Mittel zum Erreichen meiner Resultate; sie sind meiner Gestaltung dienlich und nicht mehr.

Der Gestalter von Gefässen kann aus einem riesigen Formenkanon schöpfen. Diesem Kanon meine eigene Interpretation hinzuzufügen, ist mir Passion.

Meine Bilder

Stimmungen durch Zeichen, durch Farbflächen, durch Formen und Gliederungen und durch die Kombination daraus zu erzeugen, ist mein Bestreben.

Stimmungen, die mit meiner Verbundenheit zum Menschen, zu seiner Kultur und zur Natur im Allgemeinen zu tun haben.

Es sind meine eigenen Empfindungen, die durch das Einfühlungsvermögen des Betrachters ein wenig auch die seinen werden können.

 

Scherenschnitt – Papierschnitt – Collage

Durch meine Herkunft und mein Aufwachsen im Berner Oberland bediente ich mich schon früh der Technik des Scherenschneidens von Papier, um mich bildhaft auszudrücken.

Inhaltliche und formale Veränderungen brachten mich zum Papierschnitt, das heisst zur Verwendung des Messers, zur Schere.

Mit dem Wechsel zu mehr Farbe und dem Wegfallen der Symmetrie gelangte ich schliesslich zur Collage.

 

Publikationen

Vertreten in den Katalogen der Kantonalen und Schweizerischen Scherenschnitt-Ausstellungen

Keramik der Welt, ein Buch von Gottfried Borrmann, 1983

Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker, Katalog, 1981 Bellelay

Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker, Katalog, 1983 Winterthur

In den Katalogen der Spiezer Keramik-Ausstellungen 7/8/9

Im Verzeichnis Angewandte Kunst im Kanton Bern 1981–85 und 1986–90

Der Schweizer Scherenschnitt, ein Buch vo Niklaus Wyss 2013

Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen

Sammlung Angewandte Kunst im Kanton Bern, Scherenschnitte

Sammlung Verein Freunde des Scherenschnittes

Sammlung Museum der Landschaft Saanen

Scherenschnitte, Papierschnitte, Collagen und Gefässe sind in zahlreichen Privatsammlungen im In- und Ausland

Einige der Kunst-Bücher «Zur Melodie der Dinge» mit Gedichten von Reiner Maria Rilke und meiner Bildgestaltung, Papierschnitte, sind in öffentlichen Bibliotheken

Werkgalerie Germann/Oswald

Hauptstrasse, Hausmatte 197j, 3766 Boltigen

T 079 617 37 16 

p.r.germann@gmail.com